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Bücherei soll moderner Treffpunkt werden

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Nach 24 Jahren soll die Stadtteilbücherei in Linden komplett renoviert werden, um weiter als „gute Stube“ die Leseratten anzuziehen. Die Räumlichkeiten an der Hattinger Straße 804–806 sollen aufgehübscht, das in die Jahre gekommene Interieur ausgetauscht werden.
Medien für jede Altersgruppe


Für den Standort spreche, dass er gut zu erreichen und bekannt sei, zudem gern genutzt werde. All das ist aus Sicht der Verwaltung Anlass genug, um den Mietvertrag zu verlängern. Allerdings haben sich die Ansprüche geändert. „Die Besucher möchten nicht nur am Regal stehen und etwas ausleihen, sondern auch partizipieren“, sagt Katja Schneider von der Stadtbücherei. Daher stehen noch in diesem Jahr in Linden umfangreiche Veränderungen an. Die dafür benötigten 230.000 Euro sollen zu 80 Prozent durch eine Förderung des Landes getragen werden, um die Bücherei weiterzuentwickeln und auf einen modernen Stand zu bringen.

In der Stadtteilbücherei werden Medien und Informationen für alle Alters- und Zielgruppen niedrigschwellig und kostenfrei angeboten, dazu dienen die Arbeitsplätze und Aufenthaltszonen nicht nur Kindern und Jugendlichen im Stadtteil. Durch ihre vielfältigen Kooperationen mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, lokalen Initiativen und Bildungspartnern stärkt die Stadtteilbücherei den sozialen Zusammenhalt und schafft Teilhabechancen, so die Bilanz der Verwaltung. Als „attraktiver Treffpunkt für lebenslanges, selbstorganisiertes Lernen“ soll nun die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Gut angenommen werde schon die vor zwei Jahren eingerichtete „Open Library“, durch die auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten die Ausleihe und Rückgabe von Medien möglich ist.

Im ersten Jahr 5.188 Mal, stieg im Jahr 2025 die Nutzung mit 7.281 Besuchen (schon) um mehr als 40 Prozent an. Daher soll die Technik weiter automatisiert werden, um den Ablauf noch reibungsloser zu gestalten. Kümmern will sich die Stadtverwaltung aber vor allem um die stark veraltete und zum Teil beschädigte Möblierung der Bücherei. Dabei werden der Bodenbelag, die Beleuchtung und der Anstrich neu gemacht – alles möglichst noch in diesem Jahr.

Die Stadtbücherei Bochum mit ihren Zweigstellen hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Erstklässler und auch Fünftklässler sollen einmal im Jahr die städtischen Büchereien im Klassenverband besuchen. Ein Viertel der Veranstaltungen wird interkulturell und für alle Ziel- und Altersgruppen ausgelegt. Der Bestand an Materialien soll stetig um zehn Prozent erneuert werden, auch auf Nachfrage der Besucher. WLAN soll überall leicht zugänglich und kostenlos sein, Tablets und Notebooks ausreichend bereitgestellt werden.

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